Selbstständig machen als Franchisenehmer in der Heilmittelbranche

Existenzgründer Christoph Meier startet erfolgreich mit eigener Praxis: „Franchise für Physiotherapeuten – ich habe lange nach dem Haar in der Suppe gesucht, aber keins gefunden.“

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt …

Das konnte keiner ahnen: Langsam mahlende Behördenmühlen verzögerten den Praxis-Neubau des Elithera Gesundheitszentrums in Stadthagen um ein Jahr und dann wirbelte die Corona-Pandemie auch noch alle Pläne für die Eröffnung durcheinander. Dicke Stolpersteine, die es zu überwinden galt. Wie gut, dass Christoph das nicht allein stemmen musste. Als Elithera-Partner konnte er mit Unterstützung von allen Seiten rechnen. Wie Christoph seine anfänglich missliche Lage zum Guten wandte und warum er jetzt derjenige ist, der zuletzt lacht, erzählt er im Interview.

Wenn Kaya und ich zu einem „Partner-Interview“ aufbrechen, verabschieden uns Seufzer aus allen Büros. Partner besuchen finden alle Kollegen unserer Systemzentrale toll und alle wollen am liebsten mitfahren. Wenn die wüssten, dass Christoph uns mit rosa Donuts, Croissants und Kaffee erwartet … ja, bei Elithera zu arbeiten, macht schon Spaß. 🙂

Auf Christoph freuen wir uns ganz besonders, nicht nur, weil wir den knorkigen Schaumburger voll ins Herz geschlossen haben, sondern weil er Anfang März dieses Jahres seine Praxis eröffnet hat – endlich! Christoph ist übrigens auch der erste Elithera-Partner, der mit unserem Mustereinrichtungsplan gearbeitet hat, aber dazu später mehr.

Stolz begrüßt uns der 44-jährige, frisch gebackene Physio-Unternehmer vor der Eingangstür seines neuen beruflichen Zuhauses. Er ist spürbar erleichtert und freut sich einfach nur, dass er starten kann. Christoph wirkt top motiviert. Kein Wunder. Was er sich da aufgebaut hat, ist allererste Sahne.

Besonderheiten des Elithera Gesundheitszentrums Stadthagen:

  • größter Artzt PT-Room (High-End-Trainings- und Therapieraum) deutschlandweit, mit raumübergreifendem Traversensystem (inkl. Decken-Hangelleiter) und 4 verschiedenen WONDERWALLs. Fantastischer Abenteuertrainingsplatz für kreative Therapeuten und Patienten, die Spaß an Bewegung erleben möchten
  • durchgängiges und stimmiges Elithera CI
  • Möglichkeit für Bungee Fitness (wenn es denn wieder losgehen darf)
  • ca. 60 Parkplätze direkt vor dem Eingang
  • Eingangsbereich und gesamte Praxisfläche barrierefrei
  • ruhige Lage und gute Erreichbarkeit im Gewerbegebiet
  • 400 qm Praxisfläche (Therapie und Training)
  • großzügige und behindertengerechte Raumgestaltung (breite Flure, erniedrigte Türklinken)
  • alle Behandlungsräume mit großen Fenstern ausgestattet, hell, modern und tageslichtdurchflutet
  • Haus- und Heimbesuchsangebot
  • nice: grüne Außenfläche für Mitarbeiter als Pausenbereich 🙂
artzt-pt-room-elithera-stadthagen

Christoph, war Dir von Anfang an klar, dass Du Dich einmal selbstständig machen möchtest?

CM: „Nein. Ich habe als Angestellter angefangen, wie die meisten vermutlich und viele Jahre überhaupt nicht über Selbstständigkeit nachgedacht. Ich war eher so der Typ, der auf sicher fährt. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ein festes Einkommen zu haben, mit dem ich rechnen konnte, war mir wichtig.“

Was hat Dich zum Umdenken bewogen?

CM: „Ich wurde mit den Jahren selbstbewusster, erwachsener und wusste, was ich kann. Das machte mich risikobereiter. Ich habe damals für mich als Angestellter keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gesehen. Als ich dann das Angebot bekam, freiberuflich zu arbeiten, habe ich mich dafür entschieden. Das ist ja wie eine Vorstufe zur Selbstständigkeit. Irgendwann wuchs dann der Wunsch auf etwas Eigenes. Ich war mit vielen Entscheidungen meiner ehemaligen Chefs nicht einverstanden und fand, dass ich das bestimmt besser machen kann ;-).“

Wie bist Du auf Elithera gekommen?

CM: „Ich bin bei Google über Elithera gestolpert, weil ich mich grundsätzlich über Selbstständigkeit als Physiotherapeut, Einrichtungsrichtlinien für Praxen etc. informieren wollte. Immer wieder tauchte dabei der Name Elithera in meinen Suchergebnissen auf. Das hat mich neugierig gemacht. Franchise für Physiotherapeuten, hatte ich vorher noch nie gehört. Aber, warum nicht. Sich zu informieren kostet nichts. Also habe ich einen Termin bei Euch vereinbart und mir alles angehört und angeschaut. Klang super, aber ich dachte, nee, so gut kann das nicht sein. Wo ist der Haken? Ich wollte einen zweiten Termin. Diesmal hatte ich mir vorher ganz viele kritische Fragen überlegt. Die habt Ihr alle zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet.“

Stimmt es, dass Du Dir Elithera zum Geburtstag geschenkt hast?

CM: „Ja. Nach meinem zweiten Termin war ich voll überzeugt und habe direkt gefragt, wo ich unterschreiben darf. Das war genau an meinem Geburtstag vor drei Jahren.“

Du hast unterschrieben, hattest aber keine Praxis. Mutig!

CM: „Ich war dran und schon seit Längerem auf Immobiliensuche. Es gab keine passenden fertigen Räume für mich. Irgendwas war immer. Und dann habe ich von diesem Neubauprojekt erfahren. Die Planung hat mich total abgeholt, also bin ich eingestiegen.“

Und dann passierte erst Mal nüschte.

CM: „Ehrlich. Der Baubeginn schob und schob sich. Absoluter Stillstand. Ich war der praxislose Stadthäger. Bei meiner ersten Erfa-Tagung habe ich den anderen noch laut verkündet: „Bald geht’s los, ich freue mich so!“ Ein Jahr später, immer noch ohne Praxis, habe ich mich gar nicht mehr getraut etwas zu sagen (Christoph lacht, jetzt kann er ja).“

Hast Du Dich als Inhaber „keiner“ Praxis (ich kann’s mir nicht verkneifen) im Netzwerk als Außenseiter gefühlt?

CM: „Quatsch! Kein Stück! Du kommst zu Elithera und bist sofort mittendrin. Es fühlt sich an wie bei einem Klassentreffen, als würdest Du die Leute schon ewig kennen. Da sind Unternehmer dabei, die haben drei, vier, fünf Praxen am laufen und keiner davon ist abgehoben. Du schwimmst sofort mit den anderen auf einer Wellenlänge. Das ist unbeschreiblich. Das muss man erleben.“

Wie hast Du die Wartezeit auf Deine Selbstständigkeit überbrückt?

CM: „Ich habe natürlich wahnsinnig viel Wissen aufgesogen und gerade in Gesprächen mit anderen Partnern ganz viel Wertvolles für mich erfahren. Und dann war da ja noch Florian, Geschäftsführer des Elithera Gesundheitszentrums in Rinteln. Er wusste, dass ich von meinem alten Arbeitgeber weg wollte und hat mich eingestellt. So konnte ich auch noch Einblicke in die Abläufe einer großen interdisziplinären Elithera-Praxis bekommen. Ich durfte Florian alles fragen. Er war total offen und ehrlich. Das war schon ziemlich genial. Danke, Flo!“

„Allein zu wissen, egal was Du hast, Dir wird immer geholfen, kannst Du nicht mit Geld aufwiegen.“

Wie hat Dich Elithera unterstützt?

CM: „Zwischendurch hatte ich echte Durchhänger-Phasen wegen der Bauverzögerung. Dann kam auch noch die Corona-Situation dazu, Lieferschwierigkeiten … das war eine echte Zerreißprobe für mich.

Ich konnte immer in der Systemzentrale anrufen und sei es, um mal Dampf abzulassen. Beantragung von Fördermitteln, Kommunikation mit den Behörden, Steuersachen, Vermittlung der Finanzierung, weil die hiesigen Banken nicht so wollten, wie ich wollte … Wann immer ich nicht weiterkam, habt Ihr mich unterstützt. Ich hatte einen Ansprechpartner für alles, auch jetzt im Alltag. Gerade als Neugründer stolpert man über viele Dinge. Dann ist es gut zu wissen, dass ich jemanden fragen kann, der mir hilft. Es läuft einfach.“

Bitte ein paar Worte von Dir zum Mustereinrichtungsplan. Wie lässt es sich damit arbeiten?

CM: „Der Mustereinrichtungsplan für die Praxis ist Gold wert. Ihr habt mir die komplette Kalkulation für meine Einrichtung als Excel Tabelle zur Verfügung gestellt. Bis ins kleinste Detail ist alles durchdacht und geplant, das ist der Wahnsinn. Ich konnte Sachen, die ich nicht brauchte oder in Eigenleistung erbringen wollte löschen oder durch die Preise anderer Lieferanten ersetzen. Ich hatte so immer meine Kosten im Blick. Stell Dir vor, Du kalkulierst Summe X für Deine Praxiseinrichtung ein, hast aber an viele Dinge nicht gedacht und musst immer wieder nachkaufen und investieren. Das summiert sich, selbst wenn’s nur Kleinigkeiten sind. Im schlimmsten Fall bringt Dir das Dein ganzes Finanzierungskonzept durcheinander. Außerdem hat es mir viele Stunden Arbeit gespart. Fand ich klasse.“

„Mit viel mehr grauen Haaren, sehr hohem Blutdruck und unzähligen schlaflosen Nächten, hätte ich das bestimmt auch allein geschafft. Aber es wäre bei Weitem nicht so gut geworden.“

Hattest Du Bedenken in der aktuellen Situation zu eröffnen?

CM: „Was sollte ich machen? Ich hatte Verträge unterschrieben, eine Mitarbeiterin eingestellt, der Mietvertrag lief … es gab nur einen Weg, und zwar vorwärts. Eigentlich wollte ich im Januar aufmachen, aber es kam nichts an Land – Lieferverzögerungen wegen Corona. Ich musste jetzt öffnen. Es war allerhöchste Eisenbahn.“

Stichwort Eisenbahn – wann denkst Du, dass Du hier voll Fahrt aufnehmen kannst?

CM: „Wir haben jetzt schon die Auslastung von 95 % in der Therapie und KGG. Sobald Rehasport, Kurse und Training wieder starten können, geht das hier rund. Ich schaue jetzt schon nach Unterstützung: Eine Rezi-Fachkraft und ein zusätzlicher Physiotherapeut*in dürfen sich gerne bewerben.“

Abschließend zum Thema Franchising. Allein beim Klang dieses Wortes verziehen viele Leute das Gesicht als würden sie auf Alufolie beißen. Kannst Du mit Deinen Worten Franchise bei Elithera erklären?

CM: „Mit einem Wort? Raketenschub! Ich sage viel lieber Netzwerk als Franchisesystem, eben weil das Wort bei manchen Menschen negativ behaftet ist. Natürlich gibt es Spielregeln, gerade im Umgang mit der Marke – das ist auch gut so. Ansonsten ist Elithera wie ein Freund, der Dich an die Hand nimmt und Dir zeigt, wie Du erfolgreich arbeiten kannst. Man kriegt so viele Stellschrauben gezeigt, an denen man drehen kann, damit es gut läuft. Wer das nicht macht, ist selbst schuld. Elithera bietet jedem Partner ein ganzheitliches Konzept vom CI bis hin zu klitzekleinen Praxisprozessen. Es ist alles da, man muss nur zugreifen.“

Das hast Du sehr schön erklärt. Höre ich da heraus, dass Elithera die richtige Entscheidung für Dich war?

CM: „Auf jeden Fall. Meine Frau sagt immer: „Ja, ja, Du und Deine Elitheras.“ Sie meint das lieb. Ich bin halt mit Begeisterung dabei und erzähle das auch gerne.“

Erfa im September, sehen wir uns da?

CM: „Klar, es sei denn ich breche mir ein Bein. Obwohl, … dann würde ich mit Stützen kommen.“

Vielen Dank, lieber Christoph für Deine Zeit. Du bist super, Deine Praxis ist super, das kann nur bombig laufen!


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Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Formgewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

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