Elithera macht’s möglich: vom Mitarbeiter zum Head of the House in nur 5 Jahren!

Karriere nach Plan: Tammos kometenhafter Aufstieg erfüllt unsere heiligen Hallen der Erfolgsgeschichten mit Glanz und Gloria.

Wie er mir so gegenübersitzt, selbstbewusst, strahlende, blaue Augen und dieser jungenhafte Charme … ich muss ihn mögen, ich kann nicht anders. Wahrscheinlich geht es jedem so, der ihm begegnet – er ist ganz klar ein Sympathiemagnet. Mit gerade mal 36 Jahren zieht der Wahl-Hamelner Bilanz:

  • Bachelor of Arts, Master of Science
  • Geschäftsführender Gesellschafter des Elithera Reha- und Gesundheitszentrums Hameln
  • Geschäftsführer des Medizinischen Versorgungszentrums Orthomotio Hameln GmbH
  • Geschäftsführender Gesellschafter der Horn Holding UG
  • Geschäftsführender Gesellschafter der Medical Apps GmbH
  • verheiratet, zwei Kinder, Haus im Grünen

Ich möchte anerkennend „Donnerwetter“ pfeifen, aber mir bleibt die Spucke weg. Was hat ihn an diesen Punkt gebracht? War es Fleiß? Ein generöser Gönner? Hat ihm Fortuna kräftig Wind in die Segel geblasen? Oder war er einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Nun, es war wohl ein bisschen von allem.

Das ist seine Erfolgsgeschichte …

Mittwoch, 19. Februar 2020, 15.30 Uhr. Ich fahre mit quietschenden Reifen auf den Parkplatz des Elithera Reha- und Gesundheitszentrums in Hameln. Ich weiß, nur für Patienten, aber ich bin spät dran und erwische die letzte kleine Parklücke. Hier ist mächtig was los. Am Empfang wird der „Chef des Hauses“ nach unten bestellt. Wir machen Fotos, dann steppen wir gefühlte 400 Stufen hoch in sein Büro. Während ich noch nach Luft ringe, bringt er sich schon in Interview-Position. Typisch Tammo. Er ist vorbereitet, hat sich seitenlang Notizen gemacht. Alles ist so ordentlich hier. Ich möchte spontan etwas durcheinanderbringen, halte mich aber zurück. 1. Frage:

Tammo Horn einer der GF Rehazentrum

Warst du schon immer so ein Zielstreber?

TH: Nicht wirklich. Ganz lange wusste ich nicht, wo die Reise mit mir hingeht. Während meiner Schulzeit war ich eher der orientierungslose Typ. Das ging vielen in meinem Alter so.

Wenn du kein Ziel hast, weißt du nicht, wofür du lernst und bist entsprechend unmotiviert. Von daher war ich nicht unbedingt der Überflieger. Meine Eltern, übrigens beide Lehrer (schmunzelt), haben mich einfach machen lassen, selbst als ich mein Abi geschmissen habe. Klar waren sie nicht begeistert, aber welche Eltern wären das schon.

Ich bin dankbar dafür, dass sie mir vertraut haben. Es war alles richtig so.

Du bist Physiotherapeut. Warum nicht Wrestler? Rennfahrer? Hubschrauberpilot oder ein anderer cooler Jungsberuf?

TH: Als Hobby-Fußballer, während meiner Sturm-und-Drang-Zeit, so mit 15, 16 Jahren, war ich ziemlich oft verletzt und bin das erste Mal als Patient mit Physiotherapie in Kontakt gekommen. Das fand ich super. Den ganzen Tag Sportler wieder fit machen … gut, die Realität sieht dann anders aus, aber mit dieser Illusion bin ich erst mal gestartet. Meine Ausbildung habe ich in Oldenburg gemacht. Ich komme aus Varel, da konnte ich pendeln, das war ganz praktisch.

Wann hat dich der Ehrgeiz gepackt?

TH: Meine Ausbildung stand unter dem Motto: „Mit minimalem Aufwand maximal gut dastehen“ (lacht). Ich hatte viel Knepe im Kopf, aber die Arbeit mit Patienten hat mir immer viel Spaß gemacht – ich glaube, es würde mir heute noch genau so gehen. Jemandem zu helfen und gleich eins zu eins ein Feedback zu bekommen, zu sehen, dass man etwas Positives bewirkt hat, ist ein gutes Gefühl.

Gleich nach der Ausbildung musste ich zehn Monate Zivildienst ableisten. Danach habe ich im Reha-Zentrum Verden einen richtig guten Job bekommen. Ich konnte da ziemlich schnell selbstständig arbeiten. Und trotzdem, es hat mir nicht gereicht …

„Ich wusste, dass ich mehr will als nur Physiotherapeut sein.“

Also doch wieder die Schulbank gedrückt?

TH: Ja. Ich habe nach Feierabend knapp vier Jahre an der Hamburger Fernhochschule Gesundheits- und Sozialmanagement studiert und mit Bachelor of Arts abgeschlossen. Danach drei Jahre Master-Studiengang mit Abschluss als Master of Science. Nebenbei habe ich Vollzeit gearbeitet, das war eine harte Zeit.

Und wie bist du zu Elithera gekommen?

TH: Meine Frau wohnte damals in Hannover. Die Pendelei wurde mir irgendwann zu stressig, also bin ich nach Hannover gezogen und habe mir da einen Job gesucht. An meinem ersten Arbeitstag in einer kleinen Praxis hatte ich nur einen Gedanken: hier wirst du nicht alt, hier stehst du den ganzen Tag an der Bank. Keine Trainingsfläche, keine Kurse, keine Entwicklungsmöglichkeiten. Bloß weg hier! Abends habe ich im Internet nach einer neuen Stelle gesucht und das Elithera Gesundheitszentrum in Hameln gefunden. Am nächsten Tag angerufen, mich beworben, vorgestellt und innerhalb von einer Woche den Arbeitsplatz gewechselt.

Die Wegeners und du – eine schicksalhafte Begegnung?

TH: Absolut. Gabi und Karsten (die Wegeners, ehemalige Inhaber des Elithera Gesundheitszentrums in Hameln) haben mir von Anfang an die Chance gegeben mein erlerntes Studienwissen praktisch einzusetzen. Sie haben mich gefördert, mir Einblicke in alle Unternehmensbereiche gewährt, meine Praxiszeiten reduziert und mich im Qualitätsmanagement eingesetzt. Meine Managementaufgaben wurden sukzessive gesteigert, bis ich irgendwann komplett raus war aus der Therapie und kommissarisch die Leitung der Systemzentrale (für das Elithera Franchise- und Lizenzsystem) übernommen habe. Aber ich wollte was Eigenes. Das habe ich immer gesagt und wurde ja auch erhört.

„Niemand vertraut dir ein Rehazentrum mit über 100 Mitarbeitern an, bloß weil du ein netter Kerl bist.“

Nächster Schritt: Geschäftsleitung – Räuberleiter für Wegners Goldjungen?

TH: Nee, nee (gespielt empört), niemand vertraut dir ein Rehazentrum mit über 100 Mitarbeitern an, bloß weil du ein netter Kerl bist. Ich musste mich schon als würdig erweisen. Gabi und Karsten haben in meiner „Leitungs-Probezeit“ sehr viel Vertrauen in mich investiert. Ich habe quasi mit Netz geturnt. Nach knapp zwei Jahren haben sie mir das Rehazentrum überschrieben, in dem ich jetzt Gesellschafter und Geschäftsführer bin. Das passte vom Zeitpunkt perfekt, weil die beiden sich aus dem „Praxisgeschäft“ zurückziehen wollten, um sich komplett auf die Weiterentwicklung ihres Elithera Franchise-Netzwerks zu konzentrieren.

Waren deine ehemaligen Kollegen neidisch?
(ich hoffe insgeheim auf fiese Sticheleien, Anweisungsverweigerungskomplotte, Thrillertaugliches … werde allerdings bitter enttäuscht. Nichts. Gar nichts. Der Mann ist ein Sympath durch und durch)

TH: Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen, musste aber lernen, Grenzen aufzuzeigen und einzuhalten. Plötzlich bist du der Chef. Das war eine echte Herausforderung, die ich hoffentlich gut gemeistert habe (natürlich hat er das).

Was macht dich als Arbeitgeber attraktiv? Warum bist du ein Besser-Chef?

TH: Meine Mitarbeiter können mit allem zu mir kommen. Ich würde nie ausrasten, selbst wenn mal richtig Bockmist passiert ist. Ich möchte täglich weitergeben, was ich hier selbst als Mitarbeiter erfahren habe. Jeder wird schon beim Vorstellungsgespräch gefragt, was er gerne macht und was nicht. Darauf versuchen wir im Praxisalltag einzugehen.

Meine Mitarbeiter sollen eine Perspektive im Unternehmen haben. Darauf wird in allen Elithera Gesundheitszentren sehr viel Wert gelegt. Ich möchte niemanden beschäftigen, der einfach nur stumpf vor sich hin arbeitet und kein Ziel vor Augen hat. Aus diesem Grund habe ich ein Traineeprogramm entwickelt, das anhand einer Timeline alle Entwicklungsschritte, sowie geplante interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen, veranschaulicht.  

„Jeder meiner Mitarbeiter soll eine Perspektive im Unternehmen haben. Ich möchte niemanden beschäftigen, der einfach nur stumpf vor sich hin arbeitet und kein Ziel vor Augen hat.“

Ist deiner Meinung nach Physiotherapeut ein Beruf mit Zukunft?

TH: Auf jeden Fall. Werte wie Freiheit und Autonomie gewinnen in der heutigen immer älter werdenden Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung. Die Lebenserwartung steigt und dadurch auch die Zahl der Menschen, die Hilfe brauchen. Menschen, die bis ins hohe Alter fit sein und was vom Leben haben wollen. Mit 70 plus noch durch die Welt reisen? Es ist noch gar nicht lange her, da waren solche Ansprüche undenkbar. Physiotherapeuten machen sowas möglich. Zumindest tragen sie einen großen Teil dazu bei. Dadurch hat dieser Beruf einen großen Nutzen für die Gesellschaft. Physiotherapeuten vermindern oder verhindern Pflegebedarf. Es ist ein Beruf, der nie völlig durch Computer oder Robotertechnik ersetzt werden kann. Nähe, Herzlichkeit, Zuhören, Berühren und persönliche Gespräche gehen eben nur von Mensch zu Mensch.

Sehr schöne Abschlussworte. Jetzt noch mal Karten auf den Tisch (obwohl ich die Antwort schon zu kennen glaube), hättest du die Wahl, würdest du alles noch mal genauso machen?

TH: Nein. Ich würde Busfahrer werden (ich: offensichtlich konsterniert, er: lacht, freut sich über seinen gelungenen Treffer). Quatsch. Hättest du mir vor zehn Jahren gezeigt, wo ich heute stehe, ich hätte es dir nicht geglaubt. Da waren immer die anderen die Gewinner. Es ist aber wahr. Wahr geworden. Meine ernst gemeinte Antwort ist also: Doppel-Ja.

Danke, Tammo.
Wir sind gespannt, wie deine Reise weitergeht.


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