Franchising in Corona-Zeiten: Als starke Gemeinschaft wirtschaftliche und emotionale Turbulenzen meistern.

Das Magazin des Deutschen Franchiseverbandes berichtet über steigenden Zuwachs in der Franchisewirtschaft. Immer mehr Existenzgründer und Selbstständige entscheiden sich für ein bewährtes, sicheres Geschäftsmodell.

So wirklich glaubt doch niemand mehr an eine Zeit nach Corona oder an ein „Wenn das alles mal vorbei ist“. Insgeheim wissen wir, dass wir uns wohl oder übel an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Corona gekommen ist, um zu bleiben.

Unsere Arbeit hat sich verändert. Die Anforderungen an die Therapeuten steigen und die umfassenden Hygienemaßnahmen erschweren unseren Praxisalltag. Maske tragen, neue Regeln einhalten, Dokumentation, desinfizieren, Stoßlüften, Fragen beantworten … alles noch on top. Auch die psychische Belastung durch sorgenbeladene Patienten, die sich ihren Therapeuten mitteilen möchten, wird deutlich höher. Es besteht Redebedarf, das ist allgegenwärtig spürbar. Die aktuelle Situation kratzt an unser aller Belastungsgrenze. Gut, wenn man nicht allein ist. Wir alle wünschen uns doch in schwierigen Situationen jemand, der uns an die Hand nimmt, jemand, der weiß, wo es lang geht und jemand, der uns versteht und zuhört, wenn wir uns einfach mal den Frust von der Seele jammern wollen. Wenn man allein im Spannungsfeld der neuen Herausforderungen und den zunehmend wachsenden Verantwortungen steht, die die alltäglichen Strapazen noch potenzieren – kann das schon beängstigend sein.

Rettung in der Gemeinschaft. „Zusammen schaffen wir das!“

Das Ranking der Branchen in der deutschen Franchisewirtschaft* in 2020 bestätigt den Dienstleistungssektor mit 38 % als unangefochtenen Spitzenreiter in Bezug auf neue Franchise-Partnerschaften. Stabile und krisenfeste Zahlen liefert auch die positive Entwicklung der Franchisewirtschaft im bundesweiten Gesamtumsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 4,6 %, also auf insgesamt 135 Mrd. Euro gestiegen – trotz Corona-Turbulenzen.

Das Resümee des Deutschen Franchiseverbandes in Bezug auf die steigende Entwicklung hin zum Franchising können wir unterschreiben. Auch wir haben im letzten Jahr deutlich mehr Anfragen von Franchise-Interessenten erhalten als in den Jahren davor. Die Anfragen von bereits selbstständigen Therapeuten und Existenzgründern hielten sich dabei die Waage.

Unsere Partner feiern vor allem das umfassende Know-how und das Netzwerken.

Elithera-Partner, die neu ins Netzwerk kommen – vor allem Existenzgründer – profitieren zuerst von dem ganzen Know-how und dem Unternehmerwissen, das wir ihnen an die Hand geben. Unsere Standards wie Patientenaufnahme, Untersuchung/Diagnostik, Beratung, Behandlung sowie Management- und Begleitprozesse sind echte Schätze für Praxisgründer und -inhaber. Da kommt natürlich immer neuer Input dazu. Sich zu entwickeln, zu lernen und immer am Ball zu bleiben, ist gerade in unserer Branche ein lebenslanger Prozess.

Mit den Jahren verschieben sich die Prioritäten, das beobachten wir immer wieder. Wenn unsere Partner als Unternehmer gesetzt sind, bereits erfolgreich einen oder mehrere Standorte führen, sind sie vor allem am offenen Austausch mit anderen selbstständigen Physiotherapeuten interessiert. Das Bedürfnis sich zu vergleichen, eine Benchmark zu haben, mit andern zu reden, eigene Erfahrungen weiterzugeben und dafür gefeiert zu werden, rückt immer mehr in den Vordergrund. Wenn unsere Partner mit ihren Expertisen zusammenkommen, fliegt die Kuh 🙂 Das muss man erlebt haben.

Wenn wir eine Aussage herausfiltern müssten, die wir in den letzten 10 Jahren am häufigsten von unseren Partnern gehört haben, so wäre es der Satz: „Hätte ich das doch schon eher gemacht!“

Vor allem seit Corona sind schnelle Antworten gefragt. Wie macht ihr dies? Wie regelt ihr das? Woher kriege ich kurzfristig jenes? Unser netzwerkinternes Forum ist so stark frequentiert wie noch nie. Besonders beliebt sind derzeit auch zentral von uns organisierte Sammelbestellungen mit Einkaufsvorteilen zum Beispiel bei Masken, Desinfektionsmittel oder Schnelltests.

Auf dem freien Markt ist so was undenkbar. Da will sich keiner in die Karten gucken lassen – von wegen. Da sind starke Ellenbogen gefragt. Bei uns stehen die Partner nicht in Konkurrenz miteinander. Warum auch? Müssen wir Angst haben, dass unsere Patienten plötzlich aussterben? Nein. Die wachsen nach. Es sind genug für alle da. Viel wichtiger ist es doch, unser Augenmerk auf professionelle, gute Behandlungsqualität zu richten und wie wir diese weiterentwickeln und zielführend an unsere Patienten bringen.

Zum Thema Franchise in der Heilmittelbranche mit dem Fokus auf die Vorteile eines Franchise-Nehmers, gibt es übrigens einen sehr guten Podcast, den wir an dieser Stelle allen Physios empfehlen, die sich noch nicht dazu durchringen konnten, sich bei uns zu melden. Einfach mal reinhören. Elithera wird sogar als sehr positives Beispiel genannt 😉

„Praxen der Zukunft – für eine moderne Heilmitteltherapie“ Podcast Interview mit Jan Holnecker und Jana Jabs

Wenn Du mehr über unser Franchise- und Lizenzsystem für Physiotherapiepraxen erfahren möchtest, Fragen hast oder uns persönlich kennenlernen willst, schreib uns eine Mail oder vereinbare Dein kostenloses Beratungsgespräch.

Wir freuen uns auf Dich.


* Quelle Magazin Franchise Connect 01/21

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Formgewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.